Verfasst von: globowriter | August 15, 2008

Was die Völker wirklich voneinander denken

aus der Welt (die einzelnen Aussagen findet man hier)

Urlaubszeit – Zeit des Kennenlernens fremder Völker und Sitten. Was denken eigentlich Deutsche über Italiener, Franzosen oder Engländer und umgekehrt? Wir haben unsere Korrespondenten gebeten, in den beliebtesten Reiseländern der Deutschen nachzuforschen. Das Ergebnis ist eine erstaunliche Sammlung von Vorurteilen.
Schweden saufen und Italiener sind laut. Deutsche Frauen rasieren sich nicht unter den Achseln und sind von ihren österreichischen Nachbarn praktisch nicht zu unterscheiden…

Vor dem Urteil stehen immer die Vorurteile. Jeder Mensch hat sie – und im Grunde sind sie auch sehr nützlich: Zum Beispiel gibt es das Vorurteil, dass italienische Spaghetti einfach besser schmecken als alle anderen. Beim Einkaufen spart das unglaublich viel Zeit, denn man muss nicht alle Regale durchwühlen.
Wie aber verhält es sich bei Vorurteilen anderen Menschen gegenüber? Die Wissenschaft ist sich einig: Vorurteile gegenüber Menschen sind weder schlecht noch gut – man muss sich ihrer nur bewusst sein. Denn wenn ein Deutscher weiß, dass Spanier ihn als Quadratschädel wahrnehmen, kann er durch freundliches Auftreten für offene Herzen sorgen.

Bei der Vorbereitung für diesen Artikel ging es immer um eine Frage: Was denken die Einwohner des jeweiligen Landes über uns – dann über die Bewohner der anderen Länder?

Die wichtigste Erkenntnis: Vorurteile sind länderabhängig. Türken denken ganz anders über Amerikaner als Briten. Und Deutsche werden in Frankreich viel freundlicher empfangen als in den Niederlanden. Wegen der Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg mussten Deutsche in Amsterdam noch jahrelang hören: „Gebt ihr uns erst unsere Fahrräder zurück!“

Und für genau solche Fälle haben wir diese Sammlung zsammengestellt: Eine Sammlung aller wichtigen Vorurteile aus den beliebtesten Reiseländern der Deutschen. All diese kurzen „Urteile“ sind natürlich nicht endgültig – aber vielleicht können sie ja ein Anknüpfungspunkt für ein Gespräch im Urlaub sein.

Mitarbeit:Thomas Kielinger (Großbritannien), Jochen Hehn (Frankreich), Martin Zöller (Italien), Ute Müller (Spanien), Anna von Bayern (Schweden), Boris Kalnoky (Türkei), Arno Colenbrander (Niederlande), Anette Dowideit und Crispian Smith (USA)


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