Kein gutes Jahr für China-Reisen: Olympische Spiele und Tibet-Konflikt sorgen für einen starken Rückgang der China-Buchungen. Aber auch Chinesen reisen weniger nach Deutschland: Sie fühlen sich durch die Kritik an ihrer Regierung verletzt – so spon.
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Hamburg/Berlin – Sportbegeisterte gucken in diesem Jahr nach China. Und wer Karten für die Olympischen Spiele hat, fährt vielleicht sogar begeistert hin. Für viele andere ist das Land aus dem gleichen Grund weniger attraktiv: Wer sich eher für Kultur interessiert, wartet lieber, bis der Trubel vorbei ist.
Die Reiseveranstalter seien für 2008 deshalb davon ausgegangen, dass weniger Deutsche nach China wollen, sagt Sibylle Zeuch, Sprecherin des Deutschen Reiseverbandes (DRV) in Berlin. Doch nun dämpfen auch noch der Tibet-Konflikt und die Diskussion um die Verschärfung der Visavergabe die Lust auf Reisen in Richtung Peking. Dabei sah 2007 alles noch so gut aus.


